Dividendenkalender Rückschau 2014 – Die Anfänge

Der Dividendenkalender war noch weit entfernt und ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie das „damals“ war. 2013, das Jahr wo wir im kleinen Freundeskreis passives Einkommen haben wollten, um weniger zu arbeiten und mehr das Leben genießen können, sei es durch Eigenständigkeit oder auf Jachten, mit einem Haufen Flaschen von Moet und Kokain. Wie fängt man an?

In der Schule haben wir sowas nie gelernt. Sowas wie ein passives Einkommen, Dividenden, Dividendenrendite oder sonstiges haben wir nie behandelt. Klar, im Wirtschaftsunterricht kam das ein oder das andere Thema dran, wie es funktioniert, hat niemand gesagt. Und ehrlich gesagt, früher als junger Bube, da dachte ich: Aktien könnte man nur ab einer bestimmten Summe kaufen und diese Summen, können sich nur die „Reichen“ leisten. Das Aktien auch Dividenden ausschütten, war mir nicht bewusst. Mit Begeisterung verfolgte ich die Kurse der Unternehmen die ich damals kannte: Microsoft, Google, Gazprom und ein paar Spielehersteller.

2008 dann die große Krise. Aktien stürzen ab, eine für damalige Verhältnisse große Fluggesellschaft geht pleite. Aktienwert, ich lüge, ~0,08€. Damals dachte ich: dann kauf ich mir Hundert Stück und werde behaupten das ich Aktien besitze. Naiv wie ich war, waren Aktien für mich die schönen alten Anteilsscheine

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antikepapiere.de

Aber wer sollte es besser wissen, wenn keiner es einem erzählt?

Die Suche nach Rendite, Dividenden und Wohlstand

Zeit verging und irgendwann fragte ich mich wieder: wo bekomme ich mehr für mein Geld als auf der Bank mit ihren kleinen Zinsen?! Ich weiß wirklich nicht wie wir drauf gekommen sind. Mein Cousin, fand eine Seite mit Crowfunding für Startups. Seedmatch hatte wirklich tolle Startups. Und so Investierten wir in ein paar Projekte und hofften auf gutes gelingen. Ja, wir wussten das es Risikobehaftet ist. Hohe Renditen und Bonus Ausschüttungen als Dividende, so wurden wir gelockt.

Weiter ging es, als wir das Wort ETF gelernt hatten und das sie ziemlich oft und viel Dividenden ausschütten. Der Gedanke des passiven Einkommens wurde in unseren Köpfen geboren. Plötzlich waren Aktien das Gesprächsthema Nummer Eins. Zweites Quartal  2014 ging das erste Musterdepot an den Start. Lernen, beobachten. Mit Spielgeld ist es einfach zu hantieren, leichter Risiken einzugehen und damit Fehlschläge zu verkraften. Was sind schon 20.000€ Spielgeld die in den Sand gesetzt werden im vergleich zu 500€ im wahren Leben?

18.6.2014 um 13:12, wird die erste Aktie gekauft.Bildschirmfoto 2016-12-18 um 12.20.17.png

Gazprom war das Auserwählte Unternehmen. Große Dividendenrendite, und ein guter KGV. Von den Medien gefeiertes Papier (bis zur Russlandkrise mit Ukraine). Und bis Ende 2014 kamen noch zwei Papiere dazu und damit die Dividenden und der Kalender, der Dividendenkalender wurde geboren!Bildschirmfoto 2016-12-18 um 11.38.10.png

Wie man sieht, waren die ersten Dividenden nicht gerade hoch. Als Student hat man nicht viel Geld. Weiterhin hab ich nicht viel Geld am Anfang Investiert, da ich noch sehr Vorsichtig war. Wenn ich schon Verluste einfahren muss, dann sollen sie wenigstens so klein wie möglich sein. Auch ein ETF der DekaDAX landete im Sparplan auf das Depot und Schüttete das Jahr noch ein paar Dividenden aus. Auch Apple wird gekauft, damals bei 61€. Summa summarum hatte ich 16,19€ an Dividenden kassiert. Ein passives Einkommen ist hier leider nicht gut zu sehen, viel Blau und wenig Grün.

Das nächste mal…

Sehen wir den Kalender 2015, die Dividenden und die ersten kleinen Erfolge im Dividendenkalender.

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1 Kommentar zu „Dividendenkalender Rückschau 2014 – Die Anfänge

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